Allgemeines Strafrecht

Allgemeines Strafrecht

Ihr Anwalt für Strafrecht in Wien

Im allgemeinen Strafrecht liegt unser Schwerpunkt in der Verteidigung von Privatpersonen wegen ausgewählter Delikte des Strafgesetzbuches (StGB), die neben dem klassischen Wirtschaftsstrafrecht ebenfalls im Wirtschaftsleben vorkommen können. In diesem Bereich sind wir unter anderem spezialisiert auf Fahrlässigkeitsdelikte, Urkundendelikte und Delikte zum Schutz der Rechtspflege.
Als Rechtsanwalt für Strafrecht unterstützt Sie Dr. Elias Schönborn mit modernsten Technologien bundesweit im Strafrecht.

Unsere Kompetenz im allgemeinen Strafrecht

Um unseren Mandanten die beste Vertretung und umfassendste Expertise bieten zu können, haben wir uns dazu entschieden, unsere Ressourcen gezielt einzusetzen. Der Fokus unserer Kanzlei liegt in Verteidigung von Sachverhalten aus dem Wirtschaftsleben, wozu vor allem das Wirtschaftsstrafrecht, das Korruptionsstrafrecht und das Medizinstrafrecht gehören. Als spezialisierter Anwalt für Strafrecht übernimmt Dr. Elias Schönborn im Bereich des allgemeinen Strafrechts daher nur ausgewählte Mandate. Dazu gehören beispielsweise folgende Delikte:

  • Begünstigung (§ 299 StGB)
  • Fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung (§ 80 StGB, § 81 StGB und § 88 StGB)
  • Falsche Beweisaussage als Zeuge (§ 288 StGB)
  • Fälschung eines Beweismittels (§ 293 StGB)
  • Kreditschädigung (§ 152 StGB)
  • Nötigung und Täuschung (§ 105 StGB, § 106 StGB und § 108 StGB)
  • Üble Nachrede (§ 111 StGB)
  • Unterdrückung eines Beweismittels (§ 295 StGB)
  • Urkundenfälschung und Datenfälschung (§ 223 StGB und § 225a StGB)
  • Urkundenunterdrückung (§ 229 StGB)
  • Verleumdung (§ 297 StGB)
  • Versicherungsmissbrauch (§ 151 StGB)

Durch eine gezielte Verteidigungsstrategie kann Dr. Elias Schönborn als Anwalt für Strafrecht bei den genannten Delikten häufig eine Einstellung des Verfahrens, eine Diversion oder zumindest eine milde Strafe erreichen.

Neben der Strafverteidigung unterstützen wir Sie auch bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche als Opfer im Zuge der Privatbeteiligung.

FAQ

  • 1. Welche Strafen drohen im österreichischen Strafrecht?

    In Österreich werden gerichtlich strafbare Handlungen nach dem Strafgesetzbuch (StGB) geahndet. Grundsätzlich wird zwischen Geldstrafen, die in Tagessätzen bis zu maximal 720 Tagessätzen mit einem Höchstbetrag von EUR 5.000 pro Tagessatz bemessen werden, und Freiheitsstrafen, die maximal bis zu 20 Jahren oder lebenslanger Freiheitsstrafe reichen können, unterschieden. Die Höhe der Strafe richtet sich nach dem Strafrahmen des jeweiligen Delikts, der Schuld des Täters und der Schwere der begangenen Tat. Außerdem berücksichtigt das Strafgericht bei der Strafzumessung Erschwerungs- und Milderungsgründe. Besondere Bestimmungen finden sich im Jugendstrafrecht, in dem Straftaten mit deutlich milderen Strafen geahndet werden.
  • 2. Ich werde beschuldigt, eine Straftat begangen zu haben. Was sollte ich als Beschuldigter beachten und wann sollte ich einen Rechtsanwalt für Strafrecht beauftragen?

    Die wichtigste Regel für Beschuldigte besteht darin, der Versuchung und dem Druck zu widerstehen, sich ohne Aktenkenntnis und ohne vorherige Rechtsberatung vorschnell zu den Vorwürfen zu äußern. Alles, was Sie gegenüber der Polizei sagen, kann als Beweismittel gegen Sie verwendet werden. Wenn ein Strafverfahren gegen Sie eingeleitet wurde, ist es ratsam, sich schnell an einen Rechtsanwalt für Strafrecht zu wenden. Er ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, klärt Sie über Ihre Rechte auf und entwickelt im Rahmen der Strafverteidigung gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Verteidigungsstrategie.
    Ein auf Strafrecht spezialisierter Rechtsanwalt kennt den genauen Ablauf und die Besonderheiten eines Strafverfahrens und hilft Ihnen, den Tatvorwurf besser zu verstehen und sich auf Vernehmungen bei der Polizei oder auf eine Gerichtsverhandlung angemessen vorzubereiten. Er nimmt Ihre Verteidigungsinteressen und -rechte bestmöglich wahr und erhöht damit die Erfolgsaussichten auf einen günstigen Verfahrensausgang.
  • 3. Welche Rechte habe ich als Beschuldigter in einem Strafverfahren und was sind die wichtigsten Beschuldigtenrechte?

    Die Beschuldigtenrechte, die jeder Beschuldigte in einem Strafverfahren hat, sind in der Strafprozessordnung (StPO) geregelt und in § 49 StPO aufgelistet. Zu den wichtigsten Beschuldigtenrechten zählen unter anderem die folgenden: Jeder Beschuldigte hat das Recht, über den Gegenstand des gegen ihn erhobenen Tatverdachts sowie über seine wesentlichen Rechte im Verfahren unterrichtet zu werden (§ 50 StPO). Das Recht auf Akteneinsicht (§ 51 StPO) ist eines der wichtigsten Beschuldigtenrechte und gibt dem Beschuldigten die Möglichkeit, sich über den konkreten Tatvorwurf und die bisherigen Ergebnisse des Ermittlungs- und Hauptverfahrens zu informieren. Darüber hinaus hat jeder Beschuldigte das Recht, einen Verteidiger zu wählen und diesen zu seiner Vernehmung hinzuzuziehen und sich so rechtlich unterstützen und vertreten zu lassen (§ 58 StPO).
    Von zentraler Bedeutung sind auch die Rechte, Beweisanträge zu stellen (§ 55 StPO) sowie Beschwerde (§ 87 StPO) oder Einspruch wegen Rechtsverletzungen (§ 106 StPO) zu erheben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Rechte, die einem Beschuldigten im Strafverfahren zustehen und deren Kenntnis für eine effektive Verteidigung gegen strafrechtliche Vorwürfe unerlässlich ist.
  • 4. Welche Auswirkungen kann eine Verurteilung wegen einer Straftat auf meinen Lebenslauf und meine berufliche Zukunft haben?

    Eine strafrechtliche Verurteilung hat nicht nur eine Freiheits- oder Geldstrafe zur Folge, sondern führt auch schon bei relativ geringen Strafen zu einem Eintrag im Strafregister, der erhebliche negative Auswirkungen auf die berufliche Zukunft und die Arbeitssuche haben kann. Eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten wegen eines Deliktes aus dem Bereich des Wirtschaftsstrafrechts (z.B. Betrug, Untreue, betrügerische Krida etc.) führt auch zur sogenannten gesellschaftsrechtlichen Disqualifikation. Dies bedeutet, dass der Verurteilte für die Dauer von drei Jahren nicht mehr Geschäftsführer einer GmbH oder Vorstandsmitglied einer AG sein darf (§ 15 Abs 1a GmbHG und § 75 Abs 2a AktG).
    In vielen Berufsgruppen kann eine strafrechtliche Verurteilung auch disziplinarrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die bis zur Streichung aus der jeweiligen Berufsliste und somit zum Verbot der Berufsausübung führen kann. Dies gilt im Gesundheitswesen etwa für Ärzte, Zahnärzte oder Apotheker und im Wirtschaftsleben unter anderem für Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.

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