Sexualstrafrecht
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Ihr Rechtsanwalt für Sexualstrafrecht

Vorwürfe aus dem Bereich des Sexualstrafrechts sind für alle Beteiligten besonders belastend. Schon der Verdacht kann erhebliche persönliche, berufliche und wirtschaftliche Folgen haben – auch dann, wenn sich der Vorwurf später nicht bestätigt. Umso wichtiger ist ein besonnenes Vorgehen, das Fehlinterpretationen vermeidet, die Rechte der Betroffenen wahrt und vorschnellen Bewertungen entgegenwirkt. Rechtsanwalt Dr. Elias Schönborn und sein Team beraten und verteidigen Beschuldigte in ausgewählten Sexualstrafverfahren mit besonderer Sorgfalt, Diskretion und Klarheit.
Sexualstrafrecht

Frühe Verteidigung im Strafverfahren

Vorwürfe wegen eines Sexualdelikts sind für Betroffene oft eine enorme persönliche Belastung und können rasch weitreichende Folgen haben – beruflich, privat und gesellschaftlich. Gerade zu Beginn eines Ermittlungsverfahrens ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, keine vorschnellen Erklärungen abzugeben und den Vorwurf sorgfältig rechtlich prüfen zu lassen.

Wir unterstützen Beschuldigte bereits im Verfahren vor Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, insbesondere durch Akteneinsicht, Prüfung des Tatvorwurfs, Vorbereitung der weiteren Schritte und durch die Einbringung einer schriftlichen Stellungnahme. Ziel ist ein besonnenes, klares Vorgehen, das Fehlinterpretationen vermeidet und die Rechte des Beschuldigten wirksam wahrt.

Auch nach Anklageerhebung vertreten wir Angeklagte in der gerichtlichen Hauptverhandlung bei Vorwürfen aus dem Bereich des Sexualstrafrechts und achten darauf, dass ihre Rechte im Verfahren gewahrt bleiben.

Verteidigung bei unzutreffenden Vorwürfen im Sexualstrafrecht

Nicht jeder Vorwurf im Sexualstrafrecht erweist sich bei näherer Prüfung als belastbar. Gerade in diesem Bereich können Missverständnisse, Erinnerungslücken, unterschiedliche Wahrnehmungen, nachträgliche Deutungen oder emotional belastete Konfliktsituationen eine wesentliche Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, den Sachverhalt nicht vorschnell zu bewerten, sondern die gesamte Aktenlage sorgfältig und mit dem nötigen Abstand zu prüfen.

Das gilt besonders in Verfahren, die stark von Aussagen, persönlicher Wahrnehmung und dem jeweiligen Gesamtkontext geprägt sind. Eine wirksame Verteidigung setzt daher voraus, entlastende Umstände frühzeitig zu erkennen, Widersprüche sachlich herauszuarbeiten und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Dabei können auch das Verhalten der beteiligten Personen vor, während und nach dem behaupteten Vorfall sowie digitale Beweismittel wie Chatverläufe, Fotos, Videos, Standortdaten oder sonstige digitale Spuren von großer Bedeutung sein.

Ziel ist ein besonnenes und klares Vorgehen, das einer voreiligen Festlegung des Tatverdachts entgegenwirkt und die Rechte des Beschuldigten wirksam wahrt.

Haben Sie Fragen zum Thema
oder benötigen Sie Unterstützung? Sprechen Sie uns gerne direkt an.

Dr. Elias Schönborn

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Dr. Elias Schönborn
Rechtsanwalt und Strafverteidiger

Schutz vor beruflichen und persönlichen Folgen

Ein Sexualstrafverfahren betrifft oft nicht nur die strafrechtliche Ebene. Gerade bei beruflich sichtbaren oder verantwortungsvollen Positionen können bereits unbegründete Vorwürfe erhebliche Auswirkungen auf das berufliche Umfeld, die Reputation, wirtschaftliche Interessen und das private Leben haben.

Umso wichtiger ist ein gelassenes und strukturiertes Vorgehen, das nicht nur das Strafverfahren selbst im Blick behält, sondern auch mögliche Folgewirkungen berücksichtigt. Dazu zählen etwa der Umgang mit internen Untersuchungen, Aufsichtsgremien, Medienanfragen, beruflichen Kontakten oder dem persönlichen Umfeld. Die Beratung erfolgt vertraulich, diskret und mit dem Ziel, Fehlinterpretationen zu vermeiden, unnötige Eskalationen zu verhindern und die Rechte des Beschuldigten bestmöglich zu wahren.

Unsere Leistungen in Sexualstrafverfahren

Wenn Sie mit einem sexualstrafrechtlichen Vorwurf konfrontiert sind, eine Ladung erhalten haben oder erste Hinweise auf ein mögliches Verfahren bestehen, ist es sinnvoll, frühzeitig rechtlichen Rat einzuholen. Dadurch können die Situation geordnet eingeschätzt, unbedachte Schritte vermieden und die weitere Vorgangsweise sorgfältig vorbereitet werden. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und beraten Sie vertraulich, ruhig und mit strategischem Weitblick.

Dr. Elias Schönborn als erfahrener Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Wien.

Dr. Elias Schönborn
Rechtsanwalt und Strafverteidiger

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Erfolgs­geschichten

Ausgangssituation: Unser Mandant, ein Wissenschaftler, wurde von mehreren Kolleginnen verschiedener Sexualdelikte beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft legte ihm insgesamt acht Fakten zur Last, darunter Vorwürfe der Vergewaltigung und der Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung.

Herausforderung: Das Verfahren war durch sechs Belastungszeuginnen, umfangreiche fremdsprachige Chatkommunikation und eine besonders sensible Aussage-gegen-Aussage-Konstellation geprägt. Im Falle einer Verurteilung drohte eine Freiheitsstrafe von zwei bis zu zehn Jahren.

Lösungsweg: Wir arbeiteten die Aussagen der Belastungszeuginnen detailliert auf, bereiteten eine gezielte Befragungsstrategie für die Hauptverhandlung vor und werteten mehr als 3.000 Seiten fremdsprachiger Chats aus. Auf dieser Grundlage konnten die Zeuginnen in der Hauptverhandlung mit objektiven Kommunikationsinhalten konfrontiert und wesentliche Widersprüche herausgearbeitet werden.

Ergebnis: Der Mandant wurde von allen acht Fakten freigesprochen.

Ausgangssituation: Gegen unseren Mandanten wurde wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt. Die Anzeige wurde rund drei Jahre nach dem behaupteten Vorfall von einer Frau erstattet, die der Mandant zuvor über eine Dating-Plattform kennengelernt hatte.

Herausforderung: Der Vorwurf betraf einen lange zurückliegenden privaten Kontakt und beruhte im Wesentlichen auf der späteren Darstellung der Anzeigerin, die offenkundig von einer Freundin beeinflusst wurde. Entscheidend war daher, die Aussageentwicklung, den Gesamtkontext und das Verhalten der Beteiligten nach dem behaupteten Vorfall sorgfältig aufzuarbeiten.

Lösungsweg: Wir brachten eine umfassende schriftliche Stellungnahme ein, in der wir die Widersprüche in den Angaben der Anzeigerin herausarbeiteten und den objektivierbaren Geschehensablauf darstellten.

Ergebnis: Das Ermittlungsverfahren wurde binnen weniger Wochen eingestellt.

Ausgangssituation: Gegen unseren Mandanten, einen hochrangigen Beamten im öffentlichen Dienst, wurde wegen des Vorwurfs ermittelt, er habe eine Mitarbeiterin im Rahmen einer Weihnachtsfeier sexuell belästigt.

Herausforderung: Bereits der Vorwurf hatte aufgrund der beruflichen Stellung des Mandanten erhebliche reputationsbezogene und dienstrechtliche Relevanz. Wir mussten daher rasch, diskret und präzise aufzeigen, dass die erhobenen Vorwürfe strafrechtlich nicht tragfähig waren.

Lösungsweg: Wir analysierten den behaupteten Geschehensablauf, die Angaben der Beteiligten und den Kontext der internen Veranstaltung. In einer schriftlichen Stellungnahme zeigten wir auf, dass der Tatbestand der sexuellen Belästigung nicht erfüllt und die Vorwürfe unbegründet waren. Zudem beantragten wir die Vernehmung entscheidender Entlastungszeugen, deren Aussagen die Vorwürfe der Anzeigerin widerlegten.

Ergebnis: Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.

Ausgangssituation: Gegen unseren Mandanten, einen Lehrer, wurde wegen des Vorwurfs des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses ermittelt. Die Anzeige wurde erst rund 16 Jahre nach dem behaupteten Vorfall von einer ehemaligen Schülerin erstattet.

Herausforderung: Der lange Zeitablauf erschwerte die Sachverhaltsaufklärung erheblich. Zugleich war der Vorwurf für den Mandanten persönlich und beruflich besonders belastend. Entscheidend war, die Angaben der Anzeigerin, deren Motivlage und den behaupteten Geschehensablauf kritisch zu prüfen.

Lösungsweg: Wir brachten eine ausführliche schriftliche Stellungnahme ein, in der wir aufzeigten, dass die Vorwürfe nicht tragfähig waren. Dabei arbeiteten wir insbesondere heraus, dass die Anzeige von einem persönlichen Konflikt und einer erkennbaren nunmehrigen Belastungsmotivation gegenüber dem damaligen Lehrer geprägt war.

Ergebnis: Das Ermittlungsverfahren wurde rasch eingestellt.

FAQ

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